Vedische Religion, Mesoamerika, Präastronautik

Teil einer Vorlesungsreihe an der Georg-August-Universität Göttingen mit der Bezeichnung „Panelsitzung zu anderskulturellen ‚Brechungen‘: Vedische Religion, Mesoamerika, Präastronautik“ (09.11.2009, → Kurzbeschreibung)
Hm, was die „Nabelschnur des Seienden im Nichtseienden“ bedeutet, habe ich noch nicht ergründet…

Man erfährt im 1.Teil, dass die Veden keinesfalls nur als religiöses System aufzufassen sind, gehen sie inhaltlich doch weit über philosophisch-abstrakte Betrachtungsfelder wie Raum, Zeit und Kausalität hinaus.

Teil 2 setzt sich mit der Präastronautik Dänikens und anderer sowie mit der ‚Rezeption dieser Vorstellungen in neureligiösen Bewegungen‘ auseinander.
Die Vorstellung „Die Götter sind Menschen“ wird in der präastronautischen Anschauung dahingehend abgewandelt, dass außerirdische Terraformer und Lehrmeister infolge ihrer technischen Überlegenheit als Götter verklärt wurden.
Ganz ohne Ironie kommt der Vortragende freilich nicht aus…

Als Beispiel für neu-religiöse Bewegungen, die sich präastronautische Vorstellungen zueigen machen, werden die Raelianer genannt, eine weltweit etwa 55.000 Mitglieder starke Gruppierung, deren Gründer Claude Vorilhon von einem Außerirdischen gezeugt worden sein will.

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