Werte und Ethik – nein danke?

Offensichtlich haben die Ostertage für die gesellschaftliche Mehrheit hierzulande jeden inhaltlich-religiösen Bezug verloren. Auf den arbeitsfreien Feier-Tag möchte zwar auch weiterhin niemand verzichten, aber bitteschön ohne lästige Einschränkungen wie das Verbot von Kirmes- und Tanzveranstaltungen.
Im TV kommt an Ostern der übliche Schund samt Werbung – auch die Öffentlich-Rechtlichen lassen jeden noch so bedeutsamen, ‚wertvollen‘ Streifen durch eine Biermarke oder ein neues Müsli ‚präsentieren‘. Nur noch selten sind Spielfilme und Dokumentation mit christliche bzw. spirituellem Kontext zu sehen… klar, «unsere tägliche Quote gib uns auch heute, am Ostersonntag». Insgesamt verkommt das Osterfest zu ähnlich seelenlosem Kommerz mit Schmunzelhasen, industriell gefärbten oder „Ü.-“ Eiern (übrigens heidnische Bräuche, bloß: das hat die frühere kirchentreue Generationen auch nicht gestört, also muss man auch heute kein Problem daraus machen). An Weihnachten regiert bekanntlich derselbe Konsum-Drang.

Als verstörend empfinde ich den Eindruck, dass nicht einmal am Karfreitag eine Spur von Respekt gegenüber dem ‚eigentlichen‘ Anlass, der Kreuzigung Jesu lt. biblischer Überlieferung, zu bemerken ist.
Wäre es da nicht ehrlich und konsequent, die christliche Feiertage
umzuwandeln ⇒ Gedenktage zur Zwangseinführung des Euro, zur Gründung neuer Fonds zwecks Bankenrettung und mindestens 4 ‚Worship-GroKo‘-Days im Jahr?
Ungeachtet meiner durchaus kritischen Haltung zur Amtskirche wie auch zum inneren, geistigen Verfall des Christentums seit 1700 Jahren bedaure ich diese Entwicklung: der jungen Generation bleiben Impulse (im Sinne von Angeboten, nicht als manipulative Beeinflussung) zugunsten einer religiös oder wahlweise agnostisch-humanistisch motivierten Lebensführung häufig vorenthalten. Resultate davon sind wachsende Orientierungslosigkeit und Flucht in extremistisch geprägte ‚Rechtleitung‘.

Schon merkwürdig: Während ich in jungen Jahren ein Übermaß an pro-katholischer Regulierung und erdrückend moralischer Beeinflussung wahrnahm, hat sich die Gesellschaft heute mehrheitlich vom Konzept eines (wählbaren) Leitbildes weitgehend abgewendet.
Ließe dieses ethisch-spirituelle Vakuum vorwiegend positive Auswirkungen erahnen, würde ich den Wandel akzeptieren. Der persönliche Glaube als freie Wahlentscheidung ist dem Individuum ohnehin unbenommen und das ist auch gut so.

Doch von positivem Fortschritt kann diesbezüglich kaum die Rede sein, mir klingen die Worte meiner (übrigens agnostisch denkenden) Großmutter über den «moralischen und geistigen Verfall der Menschheit» in den Ohren: ‚Hück is et wie bei de Römer. Un‘ wat us dene jewode is‘, weiß ma jo…‘
War Oma der FDP etwa um Jahrzehnte voraus? Kaum, denn ihr überspitztes Statement hatte in dieser pauschalen Form überhaupt keinen konkreten Nutzen: Die Frage nach wünschenswerten Richtungskorrekturen wurde weder gestellt noch beantwortet.

Chaos statt Spiritualität?

Professioneller setzt sich ein Aufsatz  der Theosophischen Gesellschaft mit der Frage “Spirituelles Vakuum oder spirituelle Entwicklung?” auseinander und befasst sich zunächst mit Entwicklungen in theologisch engagierten Kreise. Darin heißt es:

  • Zwar werde ein frommer, zuverlässiger Kirchgänger auch heute noch von der Überzeugung getragen, dass er das einzige spirituelle Licht in einer zunehmend säkularisierten Welt bietet, den einzigen Schutz gegen sich mehrendes Übel. Somit gebe es weiterhin «Millionen, die noch nicht durch Skepsis hin und her gerissen werden, die, durch einfachen Glauben geschützt… viele finden in dem engsitzenden Geschirr Sicherheit und Halt».
    Stimmt schon, diese Fraktion existiert auch weiterhin, doch sie scheint zusehends kleiner zu werden.
  • Zugleich brandeten «mächtige, rasch anschwellende Wogen des Zweifels» gegen das Gefüge der christlichen Welt – die Kirchen verloren ihre zentrale Stellung im geistigen (und vormals auch weltlichen) Leben des Westens unwiederbringlich.
    → Absehbare Folge anhaltenden Reformenverzichts im Klerus, dessen Glaubwürdigkeit zudem rasant abnimmt. Mit ‚unwiderbringlich‘ wäre ich indes vorsichtig, der Vatikan hat einen langen, sehr langen Atem…
  • Der moderne Mensch habe rasch jene Furcht abgelegt, welche «seine Vorfahren in Fesseln schlug. Er versucht realistisch das Gute und das Schlechte in dieser Welt und in sich selbst zu sehen…»
  • Eine Suche nach neuen Normen zeichne sich aus durch die Abneigung, irgendeine der alten Regeln anzunehmen.
    Falls jedoch in vorhergehenden Epochen «mehr menschliche Weisheit vorhanden gewesen wäre, […] dann hätte es wohl sein können, dass es dem Christentum gelungen wäre, eine realistische Lebensphilosophie zu bieten, die für die nächste Stufe der Menschheit genügt hätte».

Der Verfasser geht auch der Frage nach, wo sich dieses spirituelle Vakuum befinde – innerhalb der Kirche oder eher im „weltlichen“ Bereich, wo offenbar Übel und Korruption anstelle eines intakten Wertesystems regierten? Diese Frage scheint mir akademisch, denn keinesfalls werden ‹die Wellen des spirituellen Umbruchs ehrfurchtsvoll vor den kirchlichen Institutionen Halt machen›, allen Widerständen zum Trotz. Ist die Rolle der Kirchen als einstmals bedeutsame gesellschaftlichen Kraft („Volkskirche“) ein Auslaufmodell?

Nicht zuletzt dank der Naturwissenschaft könnten für ewig gültig gehaltene Dogmen nun vor ihrer Auflösung stehen, was sich tiefgreifend auf moralische Leitsätze und Lebensentwürfe auswirken würde, die ihre Existenzberechtigung mit diesen Dogmen verbinden. Dieser Prozess der Distanzierung ist längst im Gange: Unser Handeln und Denken wird zumeist nicht mehr von der Angst vor göttlicher Vergeltung dominiert – wofür ich sehr dankbar bin. Dennoch sei “eine schwere und kritische Phase in der Entwicklung einer Gesellschaft” sichtbares Ergebnis dieser Entwicklung:
Sobald die Entfernung dieses “eng sitzenden Geschirrs” mehr Freiheit sowie Raum zur Selbstgestaltung und –verwirklichung eröffnet, nehmen die individuell an die Menschen gerichteten Herausforderungen zu:
Es erfordert größere Bewusstheit, um sich nun auf eigene Faust in dem gewachsenen Raum unzähliger Optionen zu orientieren – vorausgesetzt, es besteht überhaupt noch die Motivation dazu.

Tatsächlich: wer die Augen vor der momentanen Realität noch nicht verschlossen hat, bemerkt ‚die Anzeichen von Chaos‘ – weil wir nicht wissen, wohin wir uns wenden sollen. Die Verzweiflung, die Leere, sinnlose Gewalt, die Zunahme von Verbrechen, Drogensucht, wurzeln alle in der psychologischen Unsicherheit.

Wer noch nicht die Fähigkeit zur Handhabung der neuen Freiheiten ausgebildet hat, taumelt zwischen kommerzialisierter Fremdbestimmung (TV und persönliche ‚Filterblase‘ als Wahrnehmung-Begrenzung, Gruppen-/Markenzwang, Geiz ist geil usw.) und konsumbezogener Ersatzbefriedigung – eine Speise, die nicht sättigt:

“Der Mensch lebt nicht vom Brot allein”
[vgl. 5.Mose 8,3 / Lk 4,4].

Die Bewusstheit kommt zunehmend abhanden, ungeachtet ihrer Relevanz für ein ausgeglichenes Leben. Wer so überzeugt ist, im Bereich des Spirituellen nichts ‚Verwertbares‘ zu finden, begibt sich erst gar nicht auf die Suche.

Gleichgültigkeit ist ein Symptom unserer Zeit, viele Menschen scheinen durch beruflichen Stress, familiäre Herausforderungen und einem Hang zu übersteigertem Konsumverhalten vollkommen ‚ausgelastet‘. In spiritueller Hinsicht üben sie einstweilen die Nulloption aus, solange ihre Lebensumstände dies zulassen. ⇒Nicht selten leiten erst schmerzhafte Erfahrungen,  Schicksalsschläge und die tröpfelnde Einsicht einer knapper werdenden Lebens(rest)dauer einen Umdenkprozess ein.

Allerdings sieht der Verfasser des o.a. Aufsatzes ein heftiges Erkenntnis- und Gestaltungsbemühen der Menschen auf dem Weg zur Mündigkeit, “das Gute und das Schlechte in dieser Welt und in sich selbst zu sehen, seine eigenen Versäumnisse und Pflichten, sein Recht auf Freiheit, aber auch seine Pflichten seinen Mitmenschen gegenüber.”

Da ist von ‘kindlichem Mutwillen’ und ‘jugendlicher Neugier’ der Menschheit die Rede. Nichts wäre mir lieber, als mich zu irren – doch einstweilen sehe ich als Folge der ‚heftigen Bemühungen‘ eher eine Zunahme von Gewalt, brutaler Konkurrenz, Egoismus und Korruption – während die Neugier sich vornehmlich auf Konsumprodukte und all das zu erstrecken scheint, was uns vom Nachdenken über Wesentliches ablenkt.
Die Ursache, weshalb wir «an dem Abgrund kurzsichtiger, unglückseliger Entscheidungen herumtappen»? Nun, neben den verzichtbaren religiösen Dogmen sind zugleich unverzichtbare ethische Werte ins Abseits geraten.
Die Ablehnung der alten Regelsysteme hätte eine eine aufrichtige Suche nach neuen Normen erfordert.

Strategie vs. Stillstand und Gleichgültigkeit

Diese Aufgabe, die Eckpunkte moralischen Handelns zu definieren, hat bis vor weniger als hundert Jahren die Kirche in dominanter Weise wahrgenommen; der einzelne Mensch brauchte kaum nach einem persönlichen Leitbild zu suchen (und falls er es doch tat, wurden ihm beizeiten die Flügel gestutzt). Heute gibt in Mitteleuropa keine Vorbeter mehr (und womöglich auch kaum noch Vorbilder), welche die Menschen spürbar in die moralische Pflicht nehmen.
Soll die ‚westlich säkularisierte Gesellschaft‘ nicht im Niemandsland der Beliebigkeiten verflachen, bedarf es nun einer neuen Strategie: In uns allen sollte der Wunsch und Entschluss geweckt werden, «in seinem und durch sein höheres Selbst zu leben».

Was bedeutet dies konkret?

  • Gerade unserer Jugend sollten wir den Mut und den Willen ‘einpflanzen’, eigenständig und selbst-bewusst zu denken.
  • In uns selbst und anderen sollten wir einen tiefen Respekt vor der Schöpfung, vor dem Leben und vor dem eigenen höheren Selbst entwickeln wie auch vor dem Selbst anderer.
  • Ebenso haben wir zu verinnerlichen: Niemand ist jemals wirklich allein – jedes bewusste Individuum ist «ein integraler Bestandteil des Kosmos», in dem wir zuhause sind: Alles ist mit Allem verbunden1):
    «Jede Einheit in diesem komplizierten Ganzen lebt in ihren eigenen Rhythmen, aber sie muss gleichzeitig von den Pulsschlägen der anderen beeinflusst werden, die durch sie hindurchströmen.»
  • Gelänge eine derartige ‚Gestaltung der Freiheit mit hilfreichen Wegmarkierungen‘, würden bald Jugendliche mit weit stärkeren und tieferen spirituellen Wurzeln aufwachsen als jene Generationen, denen beigebracht wurde, sich auf äußere Hilfe und Vergebung zu verlassen.

Ein wenig Gnosis (‘Erkenntnis’) schadet nicht

[Die nachfolgend gestreifte Sichtweise beruht vor allem auf dem Gedankengut der christlichen Gnosis. Danach lag die Erlösung schon in der Selbsterkenntnis des Menschen und seiner bewussten Rückbesinnung auf die geistige Natur des Selbst und die eigene göttliche Seinsart.]

Um den Bogen zurück zum Eingangsthema ‘Ostern, nein danke?’ zu spannen – für die gnostischen Christen lag die Bedeutung Jesu weniger in seiner Auferstehung innerhalb der materiellen Welt: Vielmehr wurde er als «Bote aus dem Lichtreich» angesehen, der die Menschen «aus dem dem Schlaf der Selbstvergessenheit aufwecke» und ihnen die Erkenntnis über ihre geistige Wesensnatur und Herkunft bringe.
Solche Erkenntnis (griechisch Gnosis) würde sich in der Rückkehr in das Reich des Lichtes zur Gänze entfalten und vollenden. Bei aller Kritik liegt in dieser Auffassung sicherlich mehr als nur ein ‚Funke‘ Wahrheit:
Im Hinblick auf Jesus geht es kaum primär um die stellvertretende Kompensation oder Abgeltung geerbter Schuld durch seinen Tod am Kreuz – im Mittelpunkt stehen vielmehr die Lehren und notwendige Einsichten, die Jesus uns vermitteln wollte.

Für gnostische Christen konnte der ‚Lichtbote‘ Jesus unmöglich ein Teil von dieser verderbten Materie und wirklich Mensch geworden sein (vgl. Doketismus). Folglich glaubten sie, Auferstehung vollziehe sich allein als Prozess, in welchem sie zur Erkenntnis ihres wahren Wesens gelangten.

«Sofern Erlösung in diesem Sinne die radikale Herauslösung des Seelenfunkens aus der materiellen Welt ist, verliert der Gedanke einer leiblichen Auferstehung seinen Sinn.» (SEB – ‘Gnosis’)

Doch die Lebenswirklichkeit der meisten Menschen steht heute in einem deutlichen Gegensatz zu dieser Abkehr von allem Weltlichen und der Materie schlechthin. Deshalb können wir den zweiten Schritt nicht vor dem ersten machen, sondern werden uns ‘für eine Weile’ auch mit dieser materiellen Welt arrangieren müssen.
So mag der Fehler der Gnosis darin bestanden haben, die wundervollen und schönen Elemente dieser sinnlich erfahrbaren Welt zu verkennen.

Für den ’normalen Menschen‘ besteht die (Er)Lösung zunächst darin, eine Balance zu finden, indem er

  • sich einerseits für die Ordnung und den Fortbestand der diesseitigen Welt engagiert und bereit ist, einen Teil der Verantwortung für diese Schöpfung mitzutragen,
  • sich andererseits auch als geistiges Wesen begreift und diesen wichtigsten Teil seiner Natur entwickelt und stärkt, anstatt ihn zu verdrängen.

Genau darin liegt nämlich unsere Dualität, nicht etwa in einer stets subjektiven Aufteilung von Allem in zweiwertige Kategorien wie Gutes und Schlechtes.
Diese Überlegungen weichen deutlich von der offiziellen christlichen bzw. kirchlichen Auferstehungslehre ab – vgl. dazu auch → Die Gnosis  von Prof. Kurt Rudolph. Doch lange bevor die heutige Glaubenslehre geformt wurde, standen Teile der frühen Christenheit dem Gedankengut der Gnostiker durchaus nahe.-

Ich für meinen Teil kann dem Bild eines höheren, geistigen Selbst einiges abgewinnen. Die zentrale Bedeutung Jesu sehe ich neben seiner Lehre auch darin, dass er de Menschen die Augen öffnete für ihr eigentlich geistiges Wesen. Diese Betrachtungsweise erschließt sich insbesondere aus den apokryphen gnostischen Evangelien.

Dem Gebet als einer Form spiritueller Meditation kommt eine neue Bedeutung zu: es zielt nicht länger auf Vergünstigungen ab und will auch nicht länger die gnädige Befreiung von erblicher Schuld erbetteln, sondern sieht «das eigene Selbst als unvergänglichen Teil des Geistigen», das nur aus Bewusstsein besteht.

Gott kann dabei als liebende, schöpferische Kraft gesehen werden oder als Gesamtbewusstsein, dessen winziger Teil (‚Funke‘) in jedem von uns ruht. Auch die personale Vorstellung von Gott als ein gütiger Vater, an den wir jederzeit vertrauensvoll wenden, kann hilfreich sein. Aber niemals ist er eine willentliche strafende, rächende, ja quälende Einzelpersönlichkeit, die uns unter fragwürdigen Umständen unser unsterbliches Selbst nimmt.
Glaube ist in diesem Kontext gleichbedeutend mit Vertrauen.
Vor diesem Hintergrund stellt sich die positive Motivation zum Gebet leichter ein, diese besondere Meditationsform erfordert weder Ritualisierung noch vorgegebene Worthülsen oder eine bestimmte äußere Formgebung.

«Es [ein Gebet] ist eher ein Einfühlen in unser tägliches Leben denn ein Ritual.»

Ist dies nicht  zu optimistisch gedacht? Nun ja, an der nüchternen Zustandsbeobachtung weiter oben ändert sich nichts – doch liegt der persönliche Anspruch kaum darin, die ganze Welt (Menschheit) zu verbessern. In der Bibel ist vom Balken im eigenen Auge und vom Splitter im Auge des Nachbarn2) die Rede [Mt 7,1-5] – noch so eine griffige Lebenswahrheit:
Letztlich ist ein jeder gut beraten, erst mal an sich selbst zu arbeiten und die eigene Sichtweise zu prüfen. Wie ein kleiner Stein, der in einen Teich geworfen wird, Wellen bildet, so vermag das eigene Selbst auch die Sicht und Wahrnehmung anderer Individuen um uns herum positiv zu beeinflussen.
Es besteht also nicht keinerlei Veranlassung, auf unsere Mitmenschen einzureden, damit sie doch etwas mehr Interesse an spirituellen Dingen zeigen. Eine positive Vorbildfunktion etabliert sich eher so:

„Rede nur, wenn du gefragt wirst,
aber lebe so, dass man dich fragt.“
Hans Diensknecht

Anmerkungen

  1. Dies ist kein esoterisches Geschwätz, sondern die aus Forschungen erwachsene Überzeugung einer Reihe von Naturwissenschaftlern wie beispielsweise des Physikers Hans-Peter Dürr.
  2. „Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet; denn mit welchem Urteil ihr richtet, werdet ihr gerichtet werden, und mit welchem Maß ihr messt, wird euch zugemessen werden.
    Was aber siehst du den Splitter, der in dem Auge deines Bruders ist, aber den Balken in deinem Auge nimmst du nicht wahr? Oder wie kannst du zu deinem Bruder sagen: Erlaube, ich will den Splitter aus deinem Auge herausziehen; und siehe, der Balken ist in deinem Auge?
    Du Heuchler, zieh zuerst den Balken aus deinem Auge heraus, und dann wirst du klar sehen, um den Splitter aus dem Auge deines Bruders herauszuziehen.“ [Mt 7,1-5; Elb-csv]

Siehe auch

Dieser Beitrag wurde unter Christentum, Glaube, Jesus, Religionen abgelegt und mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.