Hinter den Kulissen des Konzils

ARTE-Doku

Das II. Vatikanische Konzil, das am 11. Oktober 1962 begann und bis zum bis zum 8. Dezember 1965 andauerte, wurde von Papst Johannes XXIII. mit dem Auftrag zu pastoraler und ökumenischer „instauratio“ (Erneuerung) einberufen. Insgesamt 3.044 Teilnehmer, darunter knapp 2000 Bischöfe von allen Kontinenten, sollten das Modell einer Kirche entwickeln, ‚die von den Menschen verstanden wird‘.

Vor einer Papstmesse auf dem Konzil

Dieses 21. Ökumenische Konzil, nach dem Tod Papst Johannes’ XXIII. (1963) durch Papst Paul VI. fortgesetzt und 1965 beendet, entschied zugunsten der Religionsfreiheit in der bürgerlichen Staatsordnung und für verstärkten Dialog mit Anders- oder Nichtgläubigen. Auch durch Liturgiereform hat es die katholische Kirche modernisiert, sie aber auch an den Rand der Spaltung gebracht.

Letztlich blieben die Resultate hinter den Erwartungen zurück:
Einerseits übten Traditionalisten wie z.B. Marcel Lefebvre scharfe Kritik und erklärten das Konzil für die Abkehr vieler Menschen vom Katholizismus verantwortlich. Doch auch fortschrittlich orientierte Religionskritiker sahen das Konzil als zweifelhaften Versuch der katholischen Kirche, sich nur äußerlich einen modernen Anstrich zu geben, ohne im Kern an der katholischen Dogmatik zu rütteln. 

Einzelheiten und Ergebnisse werden in dieser Dokumentation beleuchtet.

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