Schöpfungslaube vs. Evolution? Teil 1

„Die konfliktträchtige Frage nach dem Verhältnis zwischen Naturwissenschaft und Theologie gehört zu den klassischen Problemfeldern im Verhältnis zwischen Christentum und moderner Kultur„, stellt Eberhard Schockenhoff zu Beginn seiner Abhandlung „Schöpfung und Evolution – Ist das biblische Weltbild in Gefahr?“ fest. Ein epochaler Modernisierungsprozess habe unter mehreren Aspekten zugleich eine moderne Welt(sicht) herbeigeführt:

  • Verwissenschaftlichung unseres Weltbildes,
  • Plausibilitätsverlust eines religiös-metaphysischen Bezugsrahmens,
  • Säkularisierung des Lebens.

Betrachtungen zu gegensätzlichen Weltbildern erwecken den Anschein, als sei die von Theologen und Naturwissenschaftlern mehrheitlich bemühte Entzweiung zwischen Religionen und Wissenschaft gänzlich unüberbrückbar, insoweit hätten gläubige Menschen sich entweder für die biblische Schöpfung oder für die Evolutionslehre und die Urknalltheorie zu entscheiden. Harmonisierende Ansätze werden hingegen seltener vertreten, die kategorisch zweiwertige Entweder-Oder-Logik erspart jeglichen Annäherungsversuch – statt dessen liefert sie genug Vorwände, um unter Beibehaltung der wechselseitigen Vorurteile auf ‚die Ungläubigen‘ bzw. ‚die unwissenschaftlichen Theisten‘ einzudreschen.

Drei Namen mit Symbolwert

Schockenhoff greift zur Veranschaulichung der ‚Konfliktgeschichte‘ von Naturwissenschaft und Theologie auf drei Namen, die in der modernen Wissenschaftsgeschichte Symbolwert für das Selbstverständnis des Menschen gewannen und einen grundlegenden Paradigmenwechsel (u.a. die Auflösung des teleologischen Naturverständnisses) im Welt- und Menschenbild der jeweiligen Epoche ausgelöst hätten:

Galileo Galilei (1564-1642), der eine Revolution des kosmologischen Denkens zusammenfasste, die sich seit Keppler und Kopernikus andeutete.

„Fortan wird der Mensch vom Gefühl einer metaphysischen Heimatlosigkeit gepackt, die mit dem Ende der antik-mittelalterlichen Teleologie eine anthropologische Leere hervorruft.“

Charles Darwin (1809-1882), der die stammesgeschichtliche Entwicklung des Menschen in die Einheit der Naturgeschichte zurück verlagerte. Auch Darwins These von einer Evolution der Arten und der Abstammung des Menschen aus vorhergehenden Entwicklungsstufen habe auf dieselbe „Erschütterung der anthropologischen Zentralstellung des Menschen“ abgezielt, indem es „die Unableitbarkeit der spezifischen Phänomene von Geist und Bewusstsein, aber auch des menschlichen Seelenlebens leugnet“.

Als dritter Name – fraglos auch mit Symbolwert, jedoch für mich an dieser Stelle überraschend – wird Sigmund Freud (1856-1939), der nach eigener Einschätzung „den vorangegangenen Demütigungen des Menschen durch die kosmologische und evolutionsbiologische Revolution eine dritte hinzufügte und damit die Neuzeit vollendete.“

Am Beispiel Freuds wird die fast vorwurfsvolle Haltung Schockenhoffs besonders deutlich: Diese letzte Demütigung des Menschen habe darin bestanden, diesen nicht nur im kosmologischen und paläontologischen Horizont von Raum und Zeit, sondern auch noch in den Wänden seines eigenen Hauses zu entthronen:

«Der Mensch ist nicht mehr Herr im eigenen Haus, sondern durch die Mächte des Unbewussten und die Triebwelt des Es bestimmt.»

Mit dieser tiefenpsychologischen Triebtheorie halte das mechanistische Denken der Physik nun sogar Einzug in den innersten Bereich menschlichen Selbstverständnisses. Wo früher Geist und Seele, Freiheit und Verantwortung regierten, erscheint nunmehr das menschliche ‚Ich‘ hin- und her geworfen zwischen den Triebschicksalen einer unpersönlichen Libido (‚Es‘) und den im ‚Über-Ich‘ gebündelten, längst verinnerlichen sozialen sowie moralischen Auflagen.

Hm, zur Zeit Freuds fehlten noch molekularbiologische und -genetische Grundlagen; erst nach 1957 erlangte der Mensch sukzessive Gewissheit über die Herrschaft der Gene – darin sehe ich einen weitaus erheblicheren Paradigmenwechsel. Ähnliches ließe sich auch über den kosmologischen Erkenntnisprozess sagen, der erst mit der Identifizierung einer Vielzahl von Exoplaneten zu der Gewissheit gelangte, dass unsere Erde wohl nicht einzigartig, sondern ein „instabiles Zufallsprodukt“ (R.Ferrari) sei.

Moderne Kosmologie und die evolutionäre Entwicklungsbiologie wurden tatsächlich zu einer Bedrohung des religiösen Schöpfungsglaubens, insbesondere der Vorstellung einer creatio ex nihilo1) sowie der durch die christliche Theologie gelehrte singuläre Entstehungsgeschichte des Menschen innerhalb des kosmisch-evolutionären Prozesses.

Damit standen die Vorrangstellung des Menschen in der Welt und seine besondere Auszeichnung unter allen Geschöpfen auf dem Spiel.

Sofern der Mensch lediglich das naturgeschichtliche Resultat von Zufallsmutationnen und Selektionsmechanismen ist und sein Verhalten allein auf mechanisch wirkenden Ursachen beruht, genießt er nicht länger eine ‚kosmologische Sonderstellung‘ und seine Moralfähigkeit steht zumindest in Frage.
Für Schockenhoff ist damit auch die Freiheit und Würde des Menschen nicht länger gegeben:

„Was ihn in philosophischer und ethischer Hinsicht eigentlich zum Menschen macht, soll dann als Illusion durchschaut werden können.“

So verständlich das Unbehagen über diese „epochalen Demütigungen“ auch sein mag – werden hier nicht Faktenlage und Bewertung vermischt? Galilei, Darwin, Watson & Crick waren Naturwissenschaftler, wodurch sowohl deren Absicht als auch ihre Forschungsergebnisse klar zuordnen lassen.

Betrachten wir dagegen die Intention Schockenhoffs, so wird erkennbar: diese Vermengung ist notwendige Voraussetzung, um mit nostalgischem Wehmut ein großes „Schisma zwischen Christentum und Wissenschaft, zwischen Kirche und moderner Welt“ zu konstatieren (oder eher zu konstruieren?). Wäre ein derartiges Auseinanderdriften real zu beobachten, ergäben sich allerdings gravierende Folgen für unser Selbstverständnis als Menschen – besonders da, wo wir uns immer noch als „Krone der Schöpfung“ feiern, d.h. nicht allein der Erde, sondern des gesamten Universums.

Schon auf die Erde allein bezogen, ist diese Selbstinszenierung bedenklich – wenn man bedenkt, dass Demnach stimmen 98 % der DNA-Basenpaare des Schimpanse mit denen des Menschen übereinstimmen. Für ein ‚völlig anderes Überwesen‘ bleibt da sehr wenig Raum – der New Scientist befand sogar im April 2007: «Tatsache ist, dass Schimpansen die höher entwickelte Art sind.»

Freilich lassen sich in der ‚einschlägigen Literatur weit vernichtendere Urteile finden: „Der Mensch ist weniger intelligent als der Delphin, weniger treu als der Hund, weniger attraktiv als die Katze, weniger lustig als der Otter, hinterlistiger als eine Kobra und körperlich praktisch allen Lebewesen außer dem Truthahn unterlegen. Unter Fortschritt verstand er, die Folterwerkzeuge durch die Neutronenbombe zu ersetzen. Er ist …emotional labil. Welche andere höhere Lebensform würde…Dörfer mit Napalmbomben auslöschen, ohne mit der Wimper zu zucken, und dann in Tränen ausbrechen, wenn Bambis Mami erschossen wird?“ (Handbuch für Außerirdische, Serena Gray)

„Ein Stern mit Planet ist keine Ausnahme, sondern die Regel“:
Hochrechnungen gehen davon aus, allein unsere eigenen Galaxie, der Milchstraße, beherberge etwa 200 Milliarden in einem Sternensystem gebundene Planeten – beobachtbaren Universum befinden sich mehrere hundert Milliarden anderer Galaxien. Unser eigenes Sonnensystem ist also kein kosmologischer Sonderfall; somit ist die Mutmaßung schlicht unvernünftig, die Erde stelle den einzigen belebten Planeten dar.

Immerhin verkennt der Schockenhoff nicht, dass sich die Beziehung zwischen Theologie und Naturwissenschaft seit Mitte des 20. Jahrhundert merklich entspannt hat:

An die Stelle der konfrontativen Zuspitzung trat die Suche nach einem gedanklichen Ausgleich zwischen Schöpfungsglauben und Evolutionslehre.

Ermöglicht wurde diese Annäherung, sobald die christliche Theologie die historisch-kritischen Methoden der Bibelinterpretation die Schöpfungsgeschichte der Genesis anzuwenden begann.

Die spezifisch naturwissenschaftlichen Frageebenen wurden letztlich getrennt betrachtet von theologischen Fragestellungen. Parallel wurden solche Aussagen des Bibeltextes identifiziert, die aufgrund ihres geschichtlichen Kontextes keine bleibende Geltung beanspruchen können.

Sofern Worte der Bibel (Schockenhoff: „Gottes Wort“) konkret an Menschen in einem bestimmten Zeithorizont gerichtet war, bedienten die Verfasser sich der Sprache und Vorstellungswelt der jeweiligen Zeit. Soweit sich die zentrale Botschaft der Schrift allerdings auch an alle späteren Generationen richte, werde „die hermeneutische Unterscheidung von bleibendem Glaubensinhalt und kontingenter Darstellungsform vom biblischen Schöpfungsglauben selbst“ erforderlich.

Die hermeneutische Interpretation2) biblischer Texte diene daher nicht der Relativierung oder Historisierung ihrer Glaubensbotschaft. Historisch-kritische Bibelauslegung wolle die Adressaten vielmehr in deren Zeithorizont erreichen – und zwar so, dass die zentralen Aussagen von diesen auch verstanden werden könne.

Diese Vorgehensweise wird bei weitem nicht von allen Christen mitgetragen: insbesondere die eingangs erwähnte kurzzeit-kreationistische Sichtweise („Young Earth„) betont nach wie vor den wortwörtlichen Bedeutungsgehalt von AT und NT.

Gläubige dieser Richtung gehen weiterhin davon aus, die im 1. Buch Mose genannten sechs Schöpfungstage und ein Ruhetag entsprächen jeweils 24 Stunden  – die erste Woche nach einem absoluten Beginn der Zeit. Für sie ist die gesamten Bibel ein wahrheitsgetreuer historischer Bericht, aus dem sich die Größenordnung der seitdem vergangenen Zeit berechnen lasse. ⇒ Anhand der Altersangaben in den biblischen Geschlechtertafeln wird die seitdem vergangene Zeit (und damit auch in etwa das Alter der Erde) auf maximal 10.000 Jahre geschätzt.
Als natur
wissenschaftliche Hypothese ist der Junge-Erde-Kreationismus heute nicht mehr haltbar.

Der alte Streit wurde gleichwohl immer wieder neu aufgelegt: Anhänger einer „neodarwinistischen Evolutionslehre und Befürworter der Intelligent-Design-Theorie begegnen einander „mit geradezu
kulturkämpferischem Elan“, was angesichts der erreichten Klärungen schwer nachvollziehbar ist. „Die weltanschaulichen Grabenkämpfe von gestern scheinen plötzlich wieder aktuell; längst überwunden geglaubte Missverständnisse halten sich hartnäckig und erweisen sich als aufklärungsresistent…

Die Erschaffung des Lichts von Gustave Doré

Die Vorkämpfer des Kreationismus fallen weit hinter grundsätzliche Einsichten der modernen Bibelwissenschaft zurück und weigern sich, zwischen dem bleibenden Glaubensinhalt der biblischen Botschaft und zeitbedingten Darstellungsformen zu unterscheiden. Den kreationistischen Vorwurf „unersprießlicher Subtilität akademischer Theologie“ lässt Schockenhoff nicht gelten: erst die Anwendung solcher Interpretationsregeln auf die biblischen Texte eröffne dem heutigen Leser die Chance, deren Botschaft zu verstehen – ohne sie mit einem veralteten, durch naturwissenschaftliche Erkenntnis überholten Weltbild zu verwechseln.

Schöpfungsbericht der Genesis

Der Schöpfungsbericht der Genesis (1. Mose 1-2) wird in drei verschiedenen Gruppen von Deutungsversuchen radikal unterschiedlich interpretiert (vgl. Rüst/Held: →Der Genesisbericht und die Evolution„):

  1.  Der kurzzeit-kreationistische Ansatz (s.o.) lehnt die biologische Makroevolution per se ab und steht damit im Widerspruch zu gesicherten naturwissenschaftlichen Befunden, auch sei er biblisch fragŸwürdig,
  2. Die mythologische Deutung nehme an, dass viele „Redaktoren“ zu verschiedenen Zeiten verfügbare Texte auswählten, kopierten, vermischten, Ÿüberarbeiteten und ergänzten, woraus schließlich der heutige Bibeltext resultierte. Babylonische polytheistische Schöpfungsmythen waren bekannt; weil der Monotheismus mutmaßlich aus dem Polytheismus entstanden war, nahm man an, dass die biblische Schöpfungsgeschichte sich habe sich aus diesen Mythen entwickelt.
  3. Konkordante oder harmonisierende Interpretationen zielen darauf ab, den Schöpfungsbericht der Genesis mit einer Evolutionsgeschichte der Biosphäre zu integrieren – ohne dabei faule Kompromisse einzugehen und „auf zwei Beinen zu hinken“, wie Kritiker abwertend behaupten.

Schöpfungsaussagen liefern keine Protokollierung vom Entstehungsvorgang der Welt,
sondern stellen „aitiologische 4) Sinndeutungen, die etwas über die Tiefenstruktur
der gegenwärtigen Wirklichkeit aussagen, indem sie diese auf ein urgeschichtliches
Gründungsgeschehen zurückführen“.

Der erste Satz der Bibel „Im Anfang schuf Gott Himmel und Erde“ (Gen 1,1) benenne daher kein singuläres Anfangsereignis zur exakten Terminierung des Schöpfungsaktes, sondern ein Geschehen, das einen Ursprung setzte, zu dem es im Bereich kosmischen Entstehung keine Parallelen gibt.

Beschrieben wird vielmehr ein durch wissenschaftliche Methodik kaum zu ergründendes schöpferisches Prinzip, welches transzendent auf Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Kosmos wirkt.

Die Bibel bezieht ihre Schöpfungsaussagen exklusiv auf das Handeln Gottes – sein unvergleichliches Schaffen – welches nicht auf den anfänglichen Schöpfungsakt begrenzt wird. Vielmehr wird uns mitgeteilt,  Gott gebe seinen Geschöpfen Anteil an seinem eigenen göttlichen Sein – sie sieht das schöpferische „Wirken Gottes in der Heilsgeschichte“ und sein „endzeitliches Handeln zur eschatologischen Erneuerung der Welt“.

Die Bibel ist kein primitives Buch der Naturkunde, sondern Urkunde des Heils, das Gott durch die Erschaffung der Welt und ihre Erlösung in Jesus Christus heraufführen möchte.

Dass es Autoren wie Schockenhoff kaum darum geht, wesentliche Elemente der christlichen Botschaft dem Altar der Wissenschaften zu opfern, erweist sich auch im Festhalten an der creatio ex nihilo. Sie wolle verdeutlichen, dass dem Schöpfungsakt Gottes nichts Geschaffenes vorausgeht. Gottes Schöpfungshandeln benötige kein materielles Substrat, keinen noch ungeformten Weltstoff, nicht einmal ein ewiges Chaos, auf das es sich beziehen könnte. (Ganz anders die Stoßrichtung der modernen Naturwissenschaft, die sich mit enorm großen Teilchenbeschleunigern um winzigste Sekundenbruchteile an den Urknall heran tastet und auch die Abiogenese, d.h. Entstehung des Lebens aus unbelebten Bausteinen, zu erklären sucht.

Soweit ich dies verstanden habe, kommt die Kosmologie – genauer: die Urknalltheorie – ohne eine erste Ursache von allem aus. Das singuläre Urknallereignis war halt da und sein heißes, unsagbar komprimiertes Resultat fing plötzlich an sich auszudehnen, einfach so. Soll das Kausalitätsprinzip dagegen ausnahmslos Gültigkeit haben, müsste Universum entweder die Ursache seiner Selbst sein oder einen Vorgänger gehabt haben – inzwischen vertreten manche Wissenschaftler letzteres [→ „Zurück vor den Urknall?5].

Der theologische Schöpfungsbegriff setzt an die Stelle einer „kausalen Erkenntnisgrenze“ den Schöpfungsakt Gottes als ersten und absoluten Ursprung alles Seienden, der nichts voraussetzt außer das schöpferische Wesen und dessen „seinem freien Entschluss, das Nicht-Seiende ins Dasein zu rufen“. So spricht auch das NT (→ Röm 4,17) davon, dass Gott“das Nichtseiende ruft, wie wenn es da wäre“.

Schockenhoff:
„Die Rede von der Schöpfung aus dem Nichts leugnet daher nicht die allgemeine Gültigkeit des metaphysischen Kausalitätsprinzips, wonach nichts ohne Ursache sein kann, sondern präzisiert dieses in dem Sinn, dass Gottes Schöpfungsmacht als selbstursprünglich und voraussetzungslos gedacht werden muss.“

Will man den Kausalitätsbegriff auf den Schöpfungsakt anwenden, so ist der Kosmos aus Gott bzw. seinem Willen selbst entstanden und hat nichts außer Gottes eigenem Wesen zur Ursache. Auch die Zeit gehe erst aus dem schöpferischem Wirken Gottes hervor. Somit sei alles Werden und Sich-Entwickeln nur als „Folgebestimmungen des geschöpflichen Seins“ zu betrachten, welche den ursprünglichen Schöpfungsakt Gottes bereits voraussetzen.

„Schöpfung ist eine permanente Dimension von Welt.Max Seckler

Überträgt man diese Aussage über das göttliche Schöpfungshandeln auf ein evolutionär-dynamisches Weltbild, so werde deutlich, dass Gott seine Geschöpfe an seiner schöpferischen Kraft und an seinem schöpferischen Wirken partizipieren lasse.

Dies ist ein wichtiger Punkt für die deistische Sichtweise, welche aus Verstandesgründen zum Glauben an einen Gott gelangt –  im Gegensatz zum Gottesverständnis der Offenbarungsreligionen mit ihren Schriften:

«Erachtet man die gesamte Schöpfung als Selbstausdruck Gottes, so stehe die Annahme einer dynamischen Verwirklichung geschöpflicher Seinsmöglichkeiten der Einsicht in die akthafte Fülle des göttlichen Seinsbesitzes näher als eine deistische Konzeption, die das Schöpfungshandeln Gottes auf den einmaligen Akt der Welterschaffung beschränkt.»

→ Fortsetzung: Teil 2

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Eine Antwort auf Schöpfungslaube vs. Evolution? Teil 1

  1. Schön, dass Du noch so aktiv dabei bist. Vielleicht interessiert Dich Folgendes:

    Nun ist es endlich raus … DAS Geheimnis des Universums und damit das Geheimnis ALLER Probleme dieser Welt:

    http://faszinationmensch.com/2013/12/17/pssst-ich-verrate-euch-ein-geheimnis-weitersagen/

    Liebe Grüße Guido

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