Zwei Musikstücke von Abel Korzeniowski

Melde mich nach längerer Abwesenheit (existiert eigentlich ein spezielles Fegefeuer für Hacker und Spammer? – vielleicht mit PC- und Internet-Verbot? Mein Mailaccount ist immer noch mausetot) kurz zurück, um ein Musikstück zu teilen, das sogleich meinen Nerv getroffen hat:

Closer Than Sisters von Abel Korzeniowski (u.a. im Soundtrack zur Serie Penny Dreadful zu finden):

Beim Anhören etlicher Stücke von A. Korzeniowski fiel mir nebenbei auf: allzu schwermütig darf „es“ (Musik,Literatur, Filme…) für mich auch nicht sein. Einseitige Traurigkeit, die einen immer tiefer in den Depri-Modus hinab zieht, ‚packt‘ mich nicht (wie auch ein unablässig-ausgelassener, noch dazu lautstark-grell vorgebrachter Glückstaumel mich unberührt lässt).
Sanftheit und Wehmut, gepaart mit einem gehörigen Schwung Sehnsucht und einem winzigen Hauch Hoffnung, das ist eher was. Ein Stück wie „Closer Than Sisters“ trifft meine Wellenlänge haargenau – langsam, besinnlich, auch eine fühlbare Traurigkeit, jedoch ohne jene erstickende Hoffnungslosigkeit und ganz sicher frei von Aggression.

By the way, gleich noch so ein schönes Klangwerk:

Street Horse Smell Candle – Abel Korzeniowski

Wer noch immer nicht genug hat … → Vanessa‘ Dream.

Die Horrorserie Penny Dreadful, eine lebhaft-kreative Vermischung fiktionaler Figuren aus dem 19. Jahrhundert der irischen und britischen Literatur wie Dorian Gray, Bram Stokers Dracula, Frankenstein sowie Jekyll & Hyde, wird kaum jedermann begeistern. Selbst fand ich manches daraus recht unterhaltsam, den Soundtrack hingegen mag ich immer wieder anhören.

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